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Mittwoch, 11. Januar 2023

klick Dich froh: Internetherzen

 zeige Deine Empörung

zeige was Dir gefällt

Gib mir ein Herz


Ich bring Dich zumLachen

Mein Spruch gefällt Dir

Schenk mir ein Herz

 

Gegen die Bösen da oben

und gegen die Dummen überall

Ein Herz bewirkt so viel

 

Ich bin Teil davon 

und lästere darüber

 Ein Herz voll Ironie


Ich mache mit 

und spotte über andere

Sarkasmusherzen fliegen


Wie kann man jetzt noch aufhören?

und der Sucht der Herzen entkommen?

Wenn der Text Dir gefällt würde es mich freuen. 

/ / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / 

 

Jetzt könnten die Ironie- und Sarkasmusherzen

sintflutartig herniederregnen

aber

 

auf dieser veralteten Spielwiese des Internets

haben die Herzen noch keinen Einzug gefunden


und das gefällt mir

;-)


Donnerstag, 24. August 2017

bombe

Terror beherrscht die Nachrichten.
War das mal anders?
Und wie lange ist das her?
Meine Gedanken schweifen zum Schlager ...

Es gab da mal ein Lied von den Prinzen, das wegen seines Textes indiziert wurde.
Der Refrain des gutgemeinten Weltverbesserungssongs lautet
"Manchmal möchte ich ne Bombe sein und einfach explodieren"
Immer wieder habe ich mich gefragt:
Muss man sowas indizieren?

Kann man nicht einfach weghören?
Oder genauer hinhören?
Denn es geht ja nicht um Terror
sondern darum die Welt genauer das direkte Umfeld zu verbessern.
Und dann wird dann aus der Aussage:
"Nur wer laut genug schreit, wird auch gehört"
dann der Liedtext
"Manchmal möchte ich..."

Eigentlich ist der Text schon vergessen
Die Melodie verloren gegangen
und die Prinzen von der Rolle.

Doch in den ersten Tagen nach dem Urlaub,
wenn man versucht die Nachrichten der letzten 2 Wochen nachzuvollziehen,
bekommt man Probleme den Terror zu sortieren.

Hören wir nicht mehr hin?
Verstehen wir den Text nicht mehr?
Lässt uns alles nur noch kalt?

Trauer und Bestürzung
Fassungslossigkeit und Angst
Wir schalten auf Schnelldurchlauf
Vorspulen
Weiterskippen
Die Reaktion der Generation Fernbedienung.
Die Smartphonegeneration wischt gelangweilt weiter.

Für STOPP oder REPLAY bleibt keine Zeit.
Für keine Generation.
Wer nicht gut verdrängen kann, muss leiden.
Und wer nicht leiden will, muss verdrängen.
Der Teufel dreht sich im Kreis.

Drehen wir uns mit?
Kommen wir da irgendwann und wie wieder raus?
Sind wir ein Teil des Teufelskreises?
Können wir etwas ändern?

Ich dachte man könnte die Welt verbessern,
wenn man sein direktes Umfeld postiv beeinflusst.
Das haben sich die Prinzen auch mal gedacht.
Ihr Song ist indiziert worden.
Weil Worte wichtig sind.
Weil nicht jeder versteht, was der andere meint.
Kommunikation verbessern.
Nicht vergessen.
Sonst endet alles
blöd

worry bomb




Montag, 12. Juni 2017

for Phil

Was war zuerst da?
Das Huhn oder das Ei?
Was war zuerst da?
die Hoffnung oder das Wissen?
Regen oder Wolken?
Was war zuerst da?
Der Mensch oder die Angst?
Kriege oder Waffen?
Was war zuerst da?
Kino oder Popcorn?
Stars oder Sternchen?
Was war zuerst da?
Nachrichten oder Lügen?
Politik oder Machtkämpfe?
Was war zuerst da?
der Oldie oder das Cover?
CD oder CD-Brenner?
Was war zuerst da?
der Termin oder der Kalender?
Was war zuerst da?
Der Wunsch oder das Verlangen?
Wer war zuerst da?
Wann ist es wichtig?
Was kam zuerst?
Das Zuhören oder das Reden?
Das Schreiben oder das Lesen?
Was war zuerst da?
Gott oder der Glaube?
Wer war zuerst da?
Die Lösung oder das Problem?
Was war zuerst da?
Warum ist es nicht immer so einfach?
Oder ist es gar nicht immer einfach?
Wie kann etwas einfach sein,
wenn es so viele Fragen gibt?
Was war zuerst da?
Die Halluziantion oder das Trugbild?
Was war zuerst da?
Der Apfel oder der Baum?
Was war zuerst da?
Die Biene oder die Blume?
Wer war zuerst da?
und wo ist da?
Wann ist zuerst?
Und wer, wenn nicht wir
soll diese Fragen stellen?
Was war zuerst da?
Die Frage?
vielleicht?
manche Lebenswege werfen Fragen auf

Überschriftenerklärung: Phil's-Osophy by Phil Dunphy (Modern Family)

Donnerstag, 8. September 2016

vom warten und hoffen und fragen

warten ist nicht meine Stärke
denke ich gerade
weil ich auf etwas warte
das nicht passiert

Hoffen bleibt noch übrig
Die Hoffnung bleibt
alleine übrig

die Hoffnung stirbt zuletzt
sagt der Volksmund

"Wie denn?" frage ich mich gerade um mir die Wartezeit zu verkürzen.


Wenn der letzte Mensch auf Erden seinen letzten Atemzug nimmt
glimmt in ihm noch die Hoffnung?

Die Hoffnung auf was?

Warten ist nicht meine Stärke.
ich vertrödele nur Zeit
mit Fragen die zu neuen Fragen führen.

Entspannt warten müsste man können.

Manche von uns können noch nicht mal entspannt auf Essen warten.

Ich glaub das Warten auf eine Nachricht gehört zu Königsklasse des Wartens.
Oder rede ich mir das nur ein,
weil ich jetzt gerade gar nicht gut warten kann?




Dienstag, 28. Juni 2016

WasWerWieWoWarum



Was bedeutet Glück in diesen Tagen?
und gibt es ein Zurück?   
*
Wer füttert Dein Hirn?
Wer nährt Dein Herz?    
*
In diesen Tagen
In dieser Zeit  
*
Was regt Dich auf?
Und wie lässt Du Luft ab?   
*
Wer bestimmt Dein Leben?
Und wenn Die Antwort nicht „Du“ lautet,
dann frag Dich warum.  
*
Wer bist Du nach all diesen Tagen?
Weil Zeit einfach alles bedeutet.
*
 
Wo willst  Du hin,
wenn es Dir hier zu laut ist?   
*
Wann hast Du Dichfremdgeschämt?
Und kanntest Du diese Person?
*
Wer bestimmt Deine Meinung?
Und wenn Die Antwort nicht „Du“ lautet
Dann frag mich warum.

© Dr. Brot

Manches erscheint immer undurchsichtiger in diesen Tagen
                                Ich hab auch nur mehr Fragen als Antworten.

WasWohinWerWennWarum



Was bedeutet Zeit in diesen Tagen?
Was bedeutet Dir der Tag zu dieser Zeit?
*
Was treibt Dich an?
Und Wohin treibst Du?
*
In diesen Tagen
In dieser Zeit
*
Woher kommst Du?
Und was hat Dich so lange dort gehalten?
*
Wer bestimmt Deine Termine?
Und wenn Die Antwort nicht „Du“ lautet,
dann frag Dich warum.
*
Wer bist Du in diesen Tagen?
Wenn Zeit viel zu viel bedeutet.
*
Wo bist Du,
wenn Du nach Deiner inneren Ruhe fahndest?
*
Was hat Dich geritten
Als Du Dich zuletzt geschämt hast?
*
Wer stellt in Deinem Leben die Fragen?
Und wenn Die Antwort nicht „Du“ lautet
Dann frag mich warum.

© Dr. Brot

Manches erscheint zuerst undurchsichtig in diesen Tagen
    Es ist nicht so als würde ich die Antwort kennen, 
aber ich habe noch ein paar Fragen auf Halde liegen. 


Dienstag, 14. April 2015

reduce to the max (2)

wenn alles kompliziert wird
wenn sich die Probleme stapeln
und sich der Kopf permanent dreht
hilft es sich auf die grundlegenden Fragen
zu besinnen


Dienstag, 25. November 2014

wie geht es ?

"Wie geht es Dir? "
"Na wie geht´s ?"
"un wie is et ?"

3 Fragen - 3 Antworten

"Gut."
"Gut.Schlechten Leuten geht es immer gut"
 "Am liebsten Gut."

So wurde ich erwachsen.
Schule, Marktplatz, Dorfdisko.
3 Fragen - 3 mögliche Antworten.

So war das Leben.

Einfach. Geregelt. Übersichtlich.

Ich wurde schnell zum Rebellen,
als meine Antworten auf die 3 Fragen
nicht mehr das Wort "gut" enthielten.

"äh. was will der denn ? reden ? "
"was ist denn in deinem Leben Falsch gelaufen ?"
" Mach dich blos vom Acker, Du Spinner"
Waren dann die Antworten in den Gesichtern der anderen.

Ich wollte ihnen ja entgegenkommen.
"mir geht es schlecht. Guten Menschen geht es immer schlecht."

Ganz Dumme Idee.
"Sind wir etwa schlechtere Menschen ?"
(Ja, klar  ihr sagt es doch selber . Schlechten Menschen geht es immer gut.)

Gut, mir ging es schlecht.
Aber darüber wollte keiner reden.
Man redet nicht mit Mitmenschen denen es nicht gut geht.
Nicht in der Schule oder auf dem Marktplatz und niemals in der Dorfdisko.

Irgendwann gibt man auf.
"mir geht es gut"
Die Anzahl der Freunde und Bekannten wächst und wächst.
Man wird älter.
Die echten Freunde akzeptieren auch eine andere Antwort.
Die anderen taugen halt als das was sie immer waren :
Bekannte.

Bekannten erzählt man nicht wie es einem geht.

mit Freunden ist das anders.
Mit Freunden kann man über alles reden.

Danke ! an alle meine Freunde.


Die Antwort vorwegnehmen.

Mittwoch, 17. September 2014

Ohne Worte sprachlos

Hey. Was ist den los ? 
Du bist doch sonst nicht so !

Doch.
Genau. Ich bin eigentlich immer so.
Anders.
Anders als die Masse die der Fragesteller meint.
jedenfalls nicht so. 

Na los erzähl schon !
Was sagst Du dazu ? 

Och. ich sage nichts.
Ich habe meine Meinung.
Aber ich finde nicht das ich sie jedem auf die Nase binden sollte.

Und wenn ich keine Meinung habe,
dann hätte ich gerne ausreichend Zeit
mir eine durchdachte Meinung zu bilden.

Ich will, dass meine Worte durchdacht meinen Mund verlassen.
Ich will, dass meine Worte auch verstanden werden, wenn sie nicht aus dem Antwortbaukasten der alltäglichen Unverfänglichkeiten kommen.
Und wo Du gerade über den letzten Satz nachgrübelst sitze ich da -
schweigend - und denke nach. Denke nach wie ich es besser erklären kann.
Aber in meinen Worten.
Und da fängt es dann wieder an zum Problem zu werden. 
Kommunikationshemmungen.



Dienstag, 1. Juli 2014

BFG

 "Wat woll'n Sie jetzt von mir?"

Per Mertesacker -Nationalspieler - wird nach dem Einzug ins Viertelfinale von einem zdf-Reporter genervt. Der Inneverteidiger soll nach 120 anstregendem Fußball kritisch- komplexe Taktikfragen beantworten. Da sagt der gute Per dem Reporter aber mal so richtig schön die Meinung.
Die einen regt so was auf.
Die anderen finden es toll.
Immer diese doofen Reporterfragen direkt nach dem Spiel

 „Glauben Sie unter den letzten 16 ist irgendwie eine Karnevalstruppe?“
 BFG

Entweder hört man die immer gleichen Standard-Antworten aus dem Rhetorik-Antwort-Baukasten-System. (ja gut ich sach mal -Bla-  schön daß wir gewonnen haben -bla- und ich der Mannschaft mit meiner Leistung helfen konnte,-Bla- das freut mich natürlich. -bla- Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel sehen und -bla- auf die nächste Aufgabe konzentriert vorbereiten. -Bla-Der Trainer wird dann entscheiden wer spielt. -bla - Dankeschön - )
Das will doch keiner hören. Die Zuschauer nicht und die Reporter auch nicht.
Deswegen stellen sie immer dümmere Fragen in der Hoffnung, daß mal jemand so richtig austickt.

Per Mertesacker hat es richtig gemacht.
Er war genervt und das sah man ihm an.
Er hat die Arbeit des Reporters -zu Recht - kritisiert.
Er hat keinen Bock auf Standard-Antworten und die ewige Miesmacherei der Unzufriedenen.

Liebe Leute :
Denkt positiv !
Deutschland ist im Viertelfinale !
Alles ist gut Tudo Bem

Arsenals Big Fuckin´German



ett hätt noch immer jot jejange auf Brasilianisch

Montag, 26. Mai 2014

dreiviertelbescheuert

Bist Du noch zu retten ? 

"Bist Du noch zu retten ?"
fauchte er mich an.
Mein Blick glitt ins Nichts.
War ich noch zu retten ?
Gab es noch Hilfe für mich ?

"Bist Du vollkommen bescheuert ?"
War die nächste böse Frage.
Und ich dachte erstmal über den gesamten Inhalt nach,
dann befasste ich mich damit, ob es noch
einen Unterschied machen würde,
wenn ich nicht vollkommen sondern nur so
-sagen wir mal-  dreiviertelbescheuert wäre.

"Junge, Junge was ist bei Dir blos alles schiefgelaufen?"
Ja, die Frage musste ja kommen.
Ist ja nicht so, als würde ich das nicht ständig,
nur in anderer Form und Betonung zu hören bekommen.

"Junge sag was!  Rede mit mir !
Du kannst doch nicht dastehen und nix dazu sagen."
Endlich hatte die Fragerei ein Ende.
Auffordungen etwas zu tun mochte ich zwar auch nicht besonders,
aber hier kamen meine Stärken besser zur Geltung.
Nix tun.
Das konnte ich gut. Und oft. Teilweise ohne Unterbrechung. 
Heute ? Heute mach ich nix.
Und wenn ich damit nicht fertig werde,
tu ich morgen auch nix.

"Junge, manchmal würde ich gerne in Dein Gehirn sehen"
Ja, prima!  So rein Optisch dürfte sich mein Gehirn
nicht wesentlich von allen anderen Gehirnen unterscheiden.
Aber wenn er jetzt mein Gehirn wirklich sehen möchte,
müsste er ja irgendwie meinen Kopf aufmachen
und je mehr ich drüber nachdachte
desto mehr Angst machte mir das.


verwackelte Aufnahme eines Momentes



Freitag, 4. April 2014

der IQ-Test

H.C. blickte gedankenverloren zu Boden.
Dieser verfluchte Test.
Hatte er alles falsch gemacht ?
Es gab immer wieder welche die versuchten
bei diesem Test besonders schlecht abzuschneiden.
Und es gab Idioten die selbst nach dem
Zufallsprinzip respektable Ergebnisse erzielen konnten.
Fest stand : er hatte eine Frage nach der anderen
beantwortet. Hatte seine Kreuzchen gemacht
und jetzt musste er in diese Besprechung.
Warum er ?
Die Mathefragen waren ein Klacks.
Etwas knifflig aber definitiv lösbar.
Die Fragen mit den Formen und Figuren genauso.
Aber die Textfragen...
Die hatte er nicht so beantwortet
wie er sie für richtig hielt,
sondern so wie er dachte,
das der Fragesteller die Antwort vorgesehen hatte.
Hah.
"was passt nicht in die Reihe ?
A Tomate B Apfel C Birne D Erdbeere ?"
 Hah.
Alle vier schmecken.
Alle vier sind Pflanzen.
Drei von vieren könnten rot werden.
Drei von vieren schmecken süss.
Zwei sind eher rund.
Eine wächst am Boden.
Eine gilt als Gemüse.
Was wollten diese Idioten von Ihm ?
Mit Beantwortung dieser Frage hätte er die
komplette Prüfzeit verbringen  können.
Er kannte seine Antwort nicht.
Aber kannte er die gewünschte Antwort ?
Sie würden ihm wahrscheinlich weitere Fragen stellen.
Keine mit A,B,C,D.
Seine Antworten passten nicht in Ihr System.
Er war aus dem Raster gefallen,
deswegen war er aufgefallen.
Hätte er doch bloß nach dem Zufallsprinzip
angekreuzt, das würde ihm jetzt die
nächste peinliche Fragerunde ersparen.
Was passt nicht in die Reihe ?
A Stuhl B Tisch C Tür D Regal
Alle können aus Holz sein
Alle können aus Metall sein
Alle können aus Holz UND Metall bestehen
Alle sind im Haus zu finden
Alle macht der Schreiner
oder gibt es bei IKEA 
Einer ist zum sitzen
Auf zweien kann man sitzen
Drei gelten als Möbel
bei Dreien könnte man sagen sie sind überwiegend rechteckig
Bei einer Saloonschlägerei gehen alle 4 zu Bruch.
Was zum Teufel wollten diese Idioten von ihm ?
H.C. blickte zu Boden.
Er hatte wahrscheinlich alles falsch gemacht
und alles richtig angekreuzt.
Dann öffnet sich die Tür.

Es lebe die Vielfalt der Antwortmöglichkeiten