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Dienstag, 25. November 2014

wie geht es ?

"Wie geht es Dir? "
"Na wie geht´s ?"
"un wie is et ?"

3 Fragen - 3 Antworten

"Gut."
"Gut.Schlechten Leuten geht es immer gut"
 "Am liebsten Gut."

So wurde ich erwachsen.
Schule, Marktplatz, Dorfdisko.
3 Fragen - 3 mögliche Antworten.

So war das Leben.

Einfach. Geregelt. Übersichtlich.

Ich wurde schnell zum Rebellen,
als meine Antworten auf die 3 Fragen
nicht mehr das Wort "gut" enthielten.

"äh. was will der denn ? reden ? "
"was ist denn in deinem Leben Falsch gelaufen ?"
" Mach dich blos vom Acker, Du Spinner"
Waren dann die Antworten in den Gesichtern der anderen.

Ich wollte ihnen ja entgegenkommen.
"mir geht es schlecht. Guten Menschen geht es immer schlecht."

Ganz Dumme Idee.
"Sind wir etwa schlechtere Menschen ?"
(Ja, klar  ihr sagt es doch selber . Schlechten Menschen geht es immer gut.)

Gut, mir ging es schlecht.
Aber darüber wollte keiner reden.
Man redet nicht mit Mitmenschen denen es nicht gut geht.
Nicht in der Schule oder auf dem Marktplatz und niemals in der Dorfdisko.

Irgendwann gibt man auf.
"mir geht es gut"
Die Anzahl der Freunde und Bekannten wächst und wächst.
Man wird älter.
Die echten Freunde akzeptieren auch eine andere Antwort.
Die anderen taugen halt als das was sie immer waren :
Bekannte.

Bekannten erzählt man nicht wie es einem geht.

mit Freunden ist das anders.
Mit Freunden kann man über alles reden.

Danke ! an alle meine Freunde.


Die Antwort vorwegnehmen.

Donnerstag, 27. März 2014

weg vom wippenden Boden



Erinnerung an ein Gefühl 
von einer Sommernacht
*
da lag ich nun
wirr im Kopf
berauscht von der Musik
zerstört von den legalen Substanzen
vom tanzen müde
am Boden
auf dem Rücken
im Gras 
den Blick in die Sterne
glücklich erschöpft
allein
in dieser Sommernacht
*

Die Nacht in der das Auto verschwand


Freitag, 17. Januar 2014

Dance like a monkey

"Tanzen ist die Poesie des Fußes."
John Dryden (1631-1700) engl.Dichter


entfesselt und schwerelos
schwebten wir zu den Klängen
der göttlichen Musik 
die aus den Bassboxen dröhnte
der Alkohol gab uns die Leichtigkeit
und der DJ den Rausch
den wir brauchten
in jeder Nacht 
an jedem Wochenende
als wir jung und hungrig waren
und Durst eine Eigenschaft
die wir am anderen schätzten


"....O Mensch lerne tanzen,
sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen. "
Aurelius Augustinus (354-430)