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Dienstag, 21. April 2020

Normalität ? im April.


Die Welt verändert sich.
Sie ist krank.
Verletzlich.
Menschen sterben.
Menschen verlieren Ihre Jobs, ihr Geld.
Und die Freiheit, dorthin zu gehen
wo man hin will.
Die Welt stellt sich gerade neu auf.
Die Wirtschaft geht am Stock.
Die Politik möchte helfen.
Sie bezahlt den Gummifuß vom Stock.
Das ist wenig und laufen muss die Wirtschaft dennoch.
Irgendwann muss das Geld, dass die Politik ausgibt
ja auch wieder reinkommen.
Nichts wird mehr sein wie es war.
Wir brauchen Geduld, Intelligenz und Hoffnung.
Wir haben Mehl, Klopapier und selbgebasstelte Atemschutzmasken.
Wenn es irgendwann wieder "Normal" ist,
wird es ein anderes Normal sein.
 Und die Probleme von vorher werden dann immer noch da sein.
 Klimaerwärmung: Waldbrände im April.
 IM APRIL!
Und das obwohl in diesem Jahr sogar die Aprilscherze ausgefallen sind.
An dieser Stelle noch mal alle dick gedruckten Zeilen lesen.

Die einen leben in Quarantäne und drehen durch.
Die anderen sind ständig unterwegs und gefährden alle.

die zweite Welle wird kommen
und wieder werden wir denken:
Die Welt verändert sich.
Die Welt stellt sich gerade neu auf .
...
Doch wieviele weniger werden es dann sein?

 

"We live out lives in private shells
Ignore our senses and fool ourselves
To thinkin' that out there there's someone else cares
Someone to answer all our prayers, all our prayers"
Song: The Last Straw
Band: Marillion
Album: Clutching at straws

Mittwoch, 5. Juli 2017

am tötesten

gestern habe ich ein totes Eichhörnchen entdeckt
Der Kopf Madenzerfressen
teilweise war das Skelett erkennbar
und da hört die medizinische Bestandsaufnahme schon auf
tot. Punkt.

heute ein toter Fuchs auf der Strasse
angefahren. regungslos. tot. 
Die Füchse durchwandern ja die Städte
werden die Füchse von heute die Igel von gestern?
Strassenverkehrsunfallopfer?

Gestern ein Ex-Schlagersänger
(die Kindheit mit WDR4)
Heute ein Ex-Kardinal
der Tod dreht immer kleiner werdende Kreise
könnte man denken
dabei ist es nun mal so

Alles hat ein Ende
die einen (Tiere) sterben schneller
die anderen von der Öffentlichkeit zu nächst unbemerkt
Menschliche Verkehrsunfallopfer (18) sterben anonym.
jeder auf seine Weise.
jeder anders.

Wie im Leben gibt es im Tod auch unterschiedliche Nuancen.
Denkt man, meint aber das Sterben.
Im Tod sind alle gleich.
tot. Punkt.

Ob Du nun Vierbeiner bist oder den aufrechten Gang beherrschst.
Egal.
Sind Eichhörnchen Vierbeiner? Teilzeit-Vierbeiner?
egal.
Interessiert sich jemand für Deine Geschichte?
Das ist die Frage die man stellt wenn man Zeit hat,
Fragen zu stellen.

Wir sollen Unfälle vermeiden
und Rettungsgassen bilden
das ist wichtig
Und zur Vorsorge gehen
damit wir alle länger leben
wenn wir keine Unfälle haben

wenn ich Menschen beobachte
die sich belanglos unterhalten
verurteile ich sie nicht
sondern gönne ihnen die Ablenkung
die genauso wichtig ist

Es kann nicht immer nur alles schwarz sein.

Wie kam Trauer zu seiner Farbe?

Rosen auf dem Röntgenbild







Mittwoch, 22. März 2017

es sind mehr

es sind mehr als Du glaubst
es sind mehr als wir wissen

Selbst wenn es digital möglich wäre
alle Menschen die auf der Erde
jetzt gerade leben
zu erfassen

Digital ist so egal

es sind mehr

...

Montag, 20. März 2017

14.03.2017

Die Nachricht tat weh.
Traurig blickte er nach unten.
Manchmal denkt man zuviel nach.
Manchmal zu wenig.
Manchmal zu spät.

Oft erkennt man den Wert eines Objektes
erst wenn es schon weg ist.

Den Wert eines Menschen können noch nicht mal
amerikanische Rechtsanwälte realistich beziffern.

Oft sagt Dir der Schmerz wie viel Du verloren hast.

Wer Schmerz kennt kann ihn in Einheiten messen. 

Oft lernst Du das Leben zu spät zu schätzen.

Dazu brauchst Du keine Uhr und keinen Kalender. 
Nur Selbsterkenntnis.

Traurig blickst Du in den Wind
lässt Deine Tränen langsam trocknen.

Es tut weh, zu wissen das jemand fehlt.


irgendwie ein nicht mehr da Gefühl

Freitag, 22. April 2016

You don't have to be cool to rule my world

"Don't say a prayer for me now
Save it 'til the morning after
No, don't say a prayer for me now
Save it 'til the morning after"
DURAN DURAN


Die Musik im Himmel wird besser.

"You just leave it all up to me, we could have a good time"Prince / Kiss

Das ist kein gutes Jahr für die Musik.
Bowie
Lemmy
Prince

 Vielleicht ein Zeitpunkt an dem sich und seine
Lebens- und Ernährungsweise noch einmal hinterfragt.
Auf der Erde gibt es ja auch trotzdem noch gute Musik.

--- --- ---

Nachtrag: aus dem ROLLING STONE (passt irgendwie beängstigend zum Eingangssong):
>>>>
Am vergangenen Samstag, einen Tag nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen wurde,
 betrat Prince die Bühne einer Party in der Nähe seines Anwesens und soll dabei –
als Anspielung auf seinen Gesundheitszustand – gesagt haben:
„Wartet bitte noch ein paar Tage, bevor ihr eure Gebete verschwendet“.
<<<<

Donnerstag, 3. September 2015

Tot am Strand


manchmal bleibt einem die Luft weg
beim Betrachten der Bilder in den Nachrichten

manchmal staunt man über sich selbst
wie wenig Reaktion der ganze Wahnsinn noch auslöst

manchmal verflucht man die Bilder der Nachrichten
aber ist auch fasziniert vom ausgelöstem Ekel

Manchmal verflucht man die Medien
weil Sie die Bilder zeigen

Muss man ein totes Kind am Strand zeigen ?
Wirklich ?
Geht es da nicht nur um Auflage ?
oder Zuschauerquoten ?

wenn man dann weiterforscht findet man erstaunliches

In Deutschland war das Bild in der BILD
gar nicht auf der ersten Seite

In England war es auf der ersten Seite.

Deutschland nimmt verhältnismäßig viele Flüchtlinge auf.

England nur 238.

Ja.
Dieses Bild gehört auf die erste Seite jeder Zeitung.
Es muss in allen Nachrichten gezeigt werden.
Damit die Menschen in Ländern die wenig Flüchtlinge aufnehmen
aufwachen

Seht Euch das Bild vom toten Jungen an.

hier geht es um Menschenleben.

Dir geht es gut.

Anderen geht es beschissen.
Wenn sie die Flucht überleben.

Denkt nach ! Handelt.

Und wenn es dieses eine Bild ist das Euch  aktiviert.
Dann vergesst die Auflagenzahlen der Zeitungen.
Hört auf euch zu empören
und helft.

________

Sehr reisserische Überschrift mal wieder,
dabei ist dieser Blog nicht von Besucherzahlen abhängig.
Die Nachricht in dem Text ist denoch so wichtig,
dass man sie ruhig weitererzählen kann.
Danke.

________

Wer solche Überschriften aus dem Ärmel schüttelt kann auch mal auf blöde Bilder verzichten.

Freitag, 3. Juli 2015

won´t forget

Nur wer vergessen ist, ist tot.

ich werde euch niemals vergessen. 

Wie ein ein immerwährendes Licht,
das man im Dunkeln gut sieht und am Tage vergisst
ist es immer da.
in guten und schlechten Zeiten.
Dieses Licht wird immer leuchten,
auch wenn man es nicht sieht
so wird es immer leuchten.
Nie.
Niemals werde ich Euch vergessen.





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2500 Einträge
auf diesem Blog.
Manchmal versucht man den runden Zahlen einen besonders tollen Text zu verpassen.
Diesmal habe meine "Entwürfe" rausgekramt - weil mir mal wieder die Zeit zum Schreiben fehlte,
und siehe da welche Perlen aus der Vergangenheit nun wieder ans Licht gespült werden.
Das es jetzt was nachdenklich und melancholisches ist, war keine Absicht.
Aber es ist mir wichtig und somit siegt die eine über die andere Absicht.

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Mittwoch, 16. April 2014

to do bevor you die

>>>
Eine Krankenschwester hat die Dinge aufgezeichnet,
die Sterbende am häufigsten bereuen :

 1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein Leben nach meinen Vorstellungen zu leben, und nicht nach den Vorstellungen der anderen.

 2. Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet.

 3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken.

 4. Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gepflegt.

 5. Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein.

Bronnie Ware
 ist eine australische Krankenschwester, die mehrere Jahre in der Palliativpflege gearbeitet hat. Dabei umsorgte sie die Patienten während der letzten 12 Wochen ihres Lebens
<<<

Das letzte Hemd hat keine Tasche

Update : 

Ich sollte erwähnen, dass es ein Buch von  Bronnie Ware  gibt

Titel : 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen

Einsichten, die Ihr Leben verändern werden

Dienstag, 4. Februar 2014

wonderful goodbye

"Eine wunderschöne, wunderschöne Seele. 

Für die Sensibelsten kann der Lärm zu viel werden"

 Jim Carrey zum Tode von Philip Seymour Hoffman

 

Dienstag, 29. Oktober 2013

Der Arbeit Dank GELÖSCHT

 *** POST GELÖSCHT !!!  ***

Es gibt ein schönes Gedicht "Der Arbeit Dank"
über deren Herkunft sich die Menschen streiten.
Unwissend von wem es war hatte ich es zitiert.
Nun muss ich alles dazu löschen,
was ich auch tue um kein weiteres Öl ins Feuer zu giessen.
Die Kommentare die jeweils den einen oder anderen Verfasser anzweifelten
stammen nicht von mir und die Personen sind mir auch nicht bekannt.

Im Internet darf nicht jeder das tun wozu er gerade Lust hat.
Auch hier gibt es Regeln.
Daran soll man sich halten.

es ist immer besser etwas selbst zu verfassen

Mittwoch, 16. Januar 2013

last walk

Internetfundstück  
(Verfasser mir leider unbekannt)
>>>
Ein Junge fragt seine Mutter:
- Mama darf ich ins Krankenhaus mein Freund besuchen, er ist sehr krank.
- Klar, aber was hat er?
Der Junge schaut zu Boden.
- Hirntumor.
Die Mutter antwortete total erschüttert.
- Was willst du da? Willst du ihn sterben sehen?
Der Junge dreht sich um und geht.
Stunden später kommt der Kleine total traurig und mit Tränen in den Augen zurück.
- Mama das war so schrecklich, er ist vor mir gestorben ..
Die Mama antwortete total wütend:
- Bist du jetzt glücklich ? Hat es sich gelohnt sowas gesehen zu haben?
Die letzte Träne lief ihm übers Gesischt begleitet von einem Lächeln:
- Sehr,  ich bin rechtzeitig gekommen, denn er lächelte mich an und sagte: Ich wusste du würdest kommen 
<<<
nicht gerade - nicht einfach - nicht einfach gerade
  Nicht gerade einfach 

Donnerstag, 30. August 2012

Nur Geduld


Kleiner wunderschöner Text 
gefunden bei love the day ! 
>>>>>
Bitte nehme dir etwas Zeit für diese schöne, kleine Lektion über Geduld.

Dies schrieb ein New Yorker Taxifahrer:

Ich wurde zu einer Adresse hinbestellt und wie gewöhnlich hupte ich als ich ankam. Doch kein Fahrgast erschien. Ich hupte erneut. Nichts. Noch einmal. Nichts. Meine Schicht war fast zu Ende, dies sollte meine letzte Fahrt sein. Es wäre leicht gewesen einfach wieder wegzufahren. Ich en
tschied mich jedoch dagegen, parkte den Wagen und ging zur Haustür. Kaum hatte ich geklopft, hörte ich eine alte gebrechliche Stimme sagen "Bitte, einen Augenblick noch!"
Durch die Tür hörte ich, dass offensichtlich etwas über den Hausboden geschleift wurde.

Es verging eine Weile bis sich endlich die Tür öffnete. Vor mir stand eine kleine alte Dame, bestimmt 90 Jahre alt. Sie trug ein mit Blümchen bedrucktes Kleid und einen dieser Pillbox Hütte mit Schleier, die man früher immer getragen hat. Ihre gesamte Erscheinung sah so aus, als wäre sie aus einem Film der 1940 Jahre entsprungen. In ihrer Hand hielt sie einen kleinen Nylon Koffer. Da die Tür offen war, konnte ich nun auch in die Wohnung spinksen. Die Wohnung sah aus als hätte hier über Jahre niemand mehr gelebt. Alle Möbel waren mit Tüchern abgedeckt. Die Wände waren völlig leer - keine Uhren hingen dort. Die Wohnung war fast komplett leer - kein Nippes, kein Geschirr auf der Spüle, nur hinten der Ecke sah ich etwas. Einen Karton, der wohl mit Photos und irgendwelchen Glas-Skulpturen bepackt war.

"Bitte, junger Mann, tragen sie mir meinen Koffer zum Wagen?" sagte sie. Ich nahm den Koffer und packte ihn in den Kofferraum. Ich ging zurück zur alten Dame um ihr beim Gang zum Auto ein wenig zu helfen. Sie nahm meinen Arm und wir gingen gemeinsam in Richtung Bürgersteig, zum Auto.

Sie bedankte sich für meine Hilfsbereitschaft.
"Es sei nicht Rede wert" antwortete ich ihr, "Ich behandle meine Fahrgäste schlicht genauso, wie ich auch meine Mutter behandeln würde!"
"Oh, sie sind wirklich ein vorbildlicher junger Mann." erwiderte sie.

Als die Dame in meinem Taxi platzt genommen hatte gab sie mir die Zieladresse, gefolgt von der Frage, ob wir denn nicht durch die Innenstadt fahren könnten.
"Nun, das ist aber nicht der kürzeste Weg, eigentlich sogar ein erheblicher Umweg."gab ich zu bedenken.
"Oh, ich habe nichts dagegen ", sagte sie. "Ich bin nicht in Eile. Ich bin auf dem Weg in ein Hospiz."
"Ein Hospiz?" schoss es mir durch den Kopf. Scheiße, Mann! Dort werden doch sterbenskranke Menschen versorgt und beim Sterben begleitet. Ich schaute in den Rückspiegel, schaute mir die Dame noch einmal an.

"Ich hinterlasse keine Familie" fuhr sie mit sanfter Stimme fort. "Der Arzt sagt, ich habe nicht mehr sehr lange."
Ich schaltete das Taxameter aus. "Welchen Weg soll ich nehmen?" fragte ich.
Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir einfach durch die Stadt. Sie zeigte mir das Hotel, indem sie einst an der Rezeption gearbeitet hatte. Wir fuhren zu den unterschiedlichsten Orten. Sie zeigte das Haus indem sie und ihr verstorbener Mann gelebt hatten als sie noch "ein junges, wildes Paar" waren. Sie zeigte mir ein modernes neues Möbelhaus, dass früher "ein angesagter Schuppen" zum Tanzen war. Als junges Mädchen habe sie dort oft das Tanzbein geschwungen.

An manchen Gebäuden und Straßen bat sie mich besonders langsam zu fahren. Sie sagte dann nichts. Sie schaute dann einfach nur aus dem Fenster und schien mit ihren Gedanken noch einmal auf eine Reise zu gehen. Hinter dem Horizont kamen die ersten Sonnenstrahlen. Waren wir tatsächlich die ganze Nacht durch die Stadt gefahren?
"Ich bin müde" sagte die alte Dame plötzlich. "Jetzt können wir zu meinem Ziel fahren"

Schweigend fuhren wir zur Adresse, die sie mir am Abend gegeben hatte. Das Hospiz hatte ich mir viel größer vorgestellt. Mit seiner Mini-Einfahrt wirkte es eher wie ein kleines freundliches Ferienhaus. Jedoch stürmte kein kaufwütiger Makler aus dem Gebäude sondern zwei eilende Sanitäter die, kaum hatte ich den Wagen angehalten, die Fahrgasttüre öffneten. Sie schienen sehr besorgt.
Sie mussten schon sehr lange auf die Dame gewartet haben.

Und während die alte Dame im Rollstuhl platz nahm, trug ich ihren Koffer zum Eingang des Hospiz.
"Wie viel bekommen sie von mir für die Fahrt?" fragte sie, während sie in ihrer Handtasche kramte.
"Nichts", sagte ich,
"Sie müssen doch ihren Lebensunterhalt verdienen«, antwortete sie.
"Es gibt noch andere Passagiere" erwiderte ich mit einem Lächeln.
Und ohne lange drüber nachzudenken, umarmte ich sie. Sie hielt mich ganz fest an sich.
"Sie haben einer alten Frau auf ihren letzten Meter noch ein klein wenig Freude und Glück geschenkt. Danke" sagte sie mit glasigen Augen zu mir.
Ich drückte ihre Hand, und ging ging dem trüben Sonnenaufgang entgegen … Hinter mir schloss sich die Tür des Hospiz. Es klang für mich wie der Abschluss eines Lebens.

Meine nächste Schicht hätte jetzt beginnen sollen, doch ich nahm keine neuen Fahrgäste an. Ich fuhr einfach ziellos durch die Straßen - völlig versunken in meinen Gedanken. Ich wollte weder reden, noch jemanden sehen. Was wäre gewesen, wenn die Frau an einen unfreundlichen und mies gelaunten Fahrer geraten wäre, der nur schnell seine Schicht hätte beenden wollen. Was wäre, wenn ich die Fahrt nicht angenommen hätte. Was wäre, wenn ich nach dem ersten Hupen einfach weggefahren wäre?

Wenn ich an diese Fahrt zurück denke, glaube ich dass ich noch niemals etwas Wichtigeres im Leben getan habe.
In unserem hektischen Leben, legen wir besonders viel wert auf die großen, bombastischen Momente. Größer. Schneller. Weiter.
Dabei sind es doch die kleinen Momente, die kleinen Gesten die im Leben wirklich etwas zählen.
Für diese kleinen und schönen Momente sollten wir uns wieder Zeit nehmen. Wir sollten wieder Geduld haben - und nicht sofort hupen - dann sehen wir sie auch.
<<<

nur Geduld ... 

Montag, 14. März 2011

Noch mehr Stille

Es sind die Lebenden,
die den Toten die Augen schließen.
Es sind die Toten,
die den Lebenden die Augen öffnen.