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Mittwoch, 17. Juni 2015

Rückblicke (1)

jetzt kommen einige kleine Rückblicke aus meinem Leben 
das macht man oft wenn große Veränderungen anstehen. 


das Gaspedal


irgendwann in den ersten Jahren mit Führerschein
waren wir ständig unterwegs und fuhren ständige neue Ziele an.
unsere Ziele waren diverse Tanzveranstaltungen der Region
und die Region wurde von Woche zur Woche größer.
und oft wenn ich gefahren bin, fragte mein Freund und Beifahrer:
"Bernd, hast Du das Gaspedal jetzt durchgedrückt?"
So war seine Lebenseinstellung, nicht nur im Auto.
Immer Vollgas. So schnell wie möglich unterwegs sein.
Alles aus dem Leben herausholen. Auch wenn man sich in Gefahr brachte.
Aber wir waren in einem Alter in dem Gefahr nicht so das Thema war.
"hast Du das Gaspedal durchgedrückt?"
Nach den Wochenenden erzählten sich die jungen Menschen,
wer wann wo einen Unfall hatte.
Wir waren jung, die Strassen kurvig und Autos wichtig,
weil man ja sonst feststeckt und das ist schlimm wenn man jung ist.
Ich war vielleicht nicht der beste Fahrer und der schnellste sowieso nicht,
aber ich stand auch nicht im Verdacht einen Unfall zu bauen.
"Gibts Du gerade Vollgas?"
Ich habe Gas gegeben. Ich war schnell. Das Leben ein Rausch.
Nur beim Autofahren habe ich darauf geachtet nicht schneller
zu fahren als mein Schutzengel fliegen kann.
"hast Du das Gaspedal jetzt wirklich ganz durchgedrückt?"
Das ist jetzt so viele Jahre her.
Manchmal braucht man Pausen und wenn es nur zum Schlafen ist.
Manchmal fährt man mit angezogener Handbremse.
Manchmal ist man vorsichtig.
Keiner kann sagen, was richtig ist.
Immer Vollgas führt nur schneller zum Ende.
Aber man hat in kürzerer Zeit mehr erlebt.
Aber was man erlebt muss man auch verarbeiten.
Die Vollgasfraktion steht im Verdacht weniger nachzudenken.
Den Nachdenkern  kann man nur empfehlen mehr Gas zu geben.
Und irgendwann pendeln sich vielleicht alle in der Mitte ein.
"hast Du das Gaspedal durchgedrückt?"
Ich habe nie geantwortet.









Dienstag, 28. Januar 2014

Sonntagsfahrer und so

BM = Bereifte Mörder

Warum Bergheimer kein Autofahren können 
bzw. warum die Kölner glauben,
daß sie es nicht können. 

Immer wenn ein Auto mit BM Kennzeichen in Köln (K) auftaucht
weiß man Bescheid : Vorsicht ! Die können nicht Auto fahren.

Genau so ergeht es vielen anderen einheimischen Fahrern
in anderen Orten  wenn sie ein auswärtiges Nummernschild erblicken.

Aber liegt es nur an den mangelnden Ortskenntnissen ?
Oder liegt es am fehlenden Benehmen vieler Autofahrer,
daß bei auswärtigen Autofahrern stärker wahr genommen wird ?
Ist es der Bergheimer der dauernd die Kölner Innestadt bevölkert
und die Ringe belagert und somit für den Stau in der Stadt verantwortlich ist ?
Imitiert der Bergheimer Asi den Kölner Proll ?
Provoziert die Kölner Arroganz die Bergheimer?
Nimmt der Kölner den Bergheimer für nicht voll,
weil er nicht Autofahren kann, oder schließt er aus der Fahrleistung
"wer so fährt, kann nicht alle Tassen im Schrank haben"?
 In jeder Region taucht dieses Phänomen auf,
aber die schlechten Fahrleistung der BM´er sind
landesweit verbreiteter Mythos.
Der natürlich täglich weiter genährt wird,
denn selbst mir fallen 2 von 3 BM Autos negativ
im morgendlichen Berufsverkehr auf.
Liegt es an den Genen ?
Hat der liebe Gott die Finger im Spiel ?
Lernen die Bergheimer irgendwann das Autofahren ?
Wer hat noch den Mut und macht eine Fahrschule in Bergheim auf ?
Sollen die Kölner Fahrlehrer in Bergheim unterrichten ?
Helfen Einreise-  bzw. Ausreiseverbote ?
Oder generelle Fahrverbote ?
Wie geht es weiter ?
Wird es schlimmer ? 
 Oder gibt es Hoffnung am Ende der Aachener Strasse ?

was der Bergheimer sieht, wenn er den Stadtplan liest